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Der Schutz vor Ransomware-Attacken liegt in der Prävention

Am IT Security Day vom 26. Oktober 2021 zeigen wir Ihnen, wie sich davor schützen können

Zu den Cyberattacken mit dem grössten Schadenspotential zählen Verschlüsselungstrojaner (Ransomware). Dabei werden die Daten der Opfer durch Verschlüsselung unbrauchbar gemacht.

 

Die Folgen können verehrend sein und reichen von langen Betriebsausfällen
bis hin zum Firmen-Konkurs.

 

Dieses Schadenpotential nutzen die Akteure schamlos aus und fordern Lösegeld, um wieder an die Daten zu gelangen. Dieser Forderung kommen rund 32% der Opfer nach, und zahlen den Erpressungsbetrag. Aber Achtung, davon wird dringend abgeraten, denn:

 

Grade mal 8% der Opfer erhielten nach der Zahlung wieder kompletten Zugriff auf ihre Daten.
65% der Opfer, welche Lösegeld bezahlten, erhielten lediglich Zugriff auf Teile ihrer Daten
.


Durch Zahlung des Lösegeldes wird lediglich das Geschäftsmodell der Erpresser bestätigt und Anreize für die Weiterführung geliefert.  

Die Lösung für die Opfer besteht, nach erfolgreicher Entschlüsselung, meistens durch ein Restore der Daten aus einem Backup, wenn die Daten dann auch lesbar und brauchbar sind. So konnten im Jahr 2020 rund 57% der Opfer ihre Daten wieder komplett herstellen.

Damit aber noch nicht genug. Um den Druck auf die Opfer weiter aufrecht zu halten, verfolgen die Kriminellen eine doppelte Erpressungstaktik und kopieren die Daten vor der Verschlüsselungsattacke. Falls später die Erpressung mit der Verschlüsslung nicht zum gewünschten Erfolg führt, wird gedroht diese zu publizieren oder im Darknet zu verkaufen.

Der Schutz vor solchen Ransomware-Attacken liegt in der Prävention. Damit diese effizient und zielführend aufgebaut werden kann, ist eine genaue Analyse der Infrastruktur und der Arbeitsprozesse zwingend notwendig.

 

Am IT Security Day vom 26. Oktober 2021 zeigen wir Ihnen, wie sich davor schützen können.

Weitere Informationen und die spannende Agenda finden Sie auf
www.it-securityday.ch.

IT Security Day

26. Oktober 2021 08:00 - 13:00

Gut zu wissen

Auf der Projekt-Website nomoreransom.org bietet die europäische Polizeibehörde (Europol) Hilfe gegen Ransomware an. Das Projekt mit 170 Partner aus dem öffentlichen und privaten Sektor, darunter auch die Schweizerische Eidgenossenschaft, bietet 121 kostenlose Tools mit denen 151 Ransomware-Familien entschlüsselt werden können und ist in 37 Sprachen verfügbar.

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