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Model AG

Die Model AG entwickelt und produziert eine breite Palette von innovativen, hochwertigen Displays und Verpackungslösungen aus Wellpappe und Karton. Als das bisher eingesetzte Festplatten-basierte Speichersystem an die Kapazitätsgrenzen stiess, suchte die Model AG nach einer leistungsstarken und zuverlässigen Lösung, die auch ohne Failover-Vorkehrungen Business-Continuity gewährleisten konnte. Die All-Flash-Lösung von Pure Storage beschleunigte unternehmensübergreifend den Zugriff auf kritische Applikationen um ein Vielfaches während der exzellente Kundensupport und das kinderleichte Management des Systems die IT-Abteilung bei ihrer täglichen Arbeit entlasten.

PURE STORAGE EBNET WEG IN DIE DIGITALISIERUNG

Mit einer jährlichen Wellkartonpapierproduktion von über 354’800 Tonnen gehört die Model AG zu den größten Papierproduzenten im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz unterhält auch Standorte in Polen sowie in der Tschechischen Republik und beschäftigt mehr als 4’000 Mitarbeiter.

Die beiden Papierfabriken in Weinfelden sowie Niedergösgen arbeiten Hand in Hand mit der Entwicklungsabteilung in Weinfelden zusammen und stellen standortunabhängig hohe Anforderungen an die SAP-Infrastruktur. Gut gefüllte Auftragsbücher und die Anschaffung einer Digitaldruckmaschine, die der Model AG die Implementierung neuer Dienstleistungen und Produkte ermöglichte, brachten das festplattenbasierte System bestehend aus einer Kombination von Nearline-SAS und herkömmlichen SAS-Speicherplatten an seine Leistungsgrenzen. „In den letzten Jahren konnten wir die Wellkartonpapierproduktion deutlich steigern und haben auch unser Dienstleistungs- und Produktportfolio erweitert. Unser bisheriges Speichersystem stieß, für alle Abteilungen und Standorte spürbar, an ihre Kapazitätsgrenzen. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein und expandieren zu können, mussten wir ein Speichersystem einsetzen, das sich flexibel an unsere Bedürfnisse und Anforderungen anpasst“, sagt Thomas Rebholz, Systemadministrator bei der Model AG.

FLASH-SPEICHER IST DANK PURE STORAGE ERSCHWINGLICH

Da die bisherige Speicherlösung nicht mitwachsen konnte, suchte die Model AG nach einem leistungsstarken, zuverlässigen und zukunftssicheren System, das eine extrem hohe Ausfallsicherheit garantieren konnte, da das Unternehmen kein Failover-System installiert hat. Außerdem definierten etablierte Arbeitsprozesse sowie die neue Digitaldruckmaschine den Anforderungskatalog. „Wir lagern regelmäßig Arbeitsprozesse für Projekte und Aufträge an verschiedene Standorte aus. Deshalb benötigen wir eine Speicherinfrastruktur, die den Anwendungen die benötigten Daten schnell zur Verfügung stellt”, so Thomas Rebholz. Die Produktionsabteilungen arbeiten mit großen CAD-Dateien, die viel Speicherplatz belegen und eine hohe Komplexität aufweisen. Applikationen müssen ohne Verzögerung auf die Daten zugreifen, diese bearbeiten und anderen Abteilungen zur Verfügung stellen können. Aus IT-Sicht sollte ein neues System außerdem Datenkompression, Deduplizierung sowie Thin Provisioning beherrschen und Snapshots ermöglichen.

In Zusammenarbeit mit der ITRIS Enterprise AG, dem langjährigen IT-Partner für Systemintegration und Datacenter-Lösungen, nahm die Model AG in der Evaluierungsphase ausschließlich Hybrid- und All-Flash-Lösungen etablierter Anbieter unter die Lupe. „Das Risiko, eine nicht bewährte Lösung einzusetzen, war uns zu groß“, erklärt Rebholz. Denn die ununterbrochene Verfügbarkeit von digitalen Inhalten ist für die Business-Continuity von entscheidender Bedeutung. ITRIS empfahl deshalb gerade unter diesen Gesichtspunkten Pure Storage als Teil des Testfeldes.

Hybrid-Speicherlösungen offenbarten schnell eine ihrer Hauptschwächen: Sie neigen dazu, wichtige Daten in den langsamen Speicher auszulagern, sobald auf dem Flash-System kein Platz mehr verfügbar ist. Da kontinuierlich schnelle Datenzugriffe aber eines der Hauptkriterien waren, war damit die Vorentscheidung zu Gunsten einer All-Flash Lösung gefallen. „Am Ende war es einfach. Die All-Flash-Lösung unseres bisherigen Anbieters war zum einen außerhalb unseres geplanten, finanziellen Rahmens. Zum anderen erfüllte sie auch nicht unsere Anforderungen bezüglich Deduplizierung und Kompression. Pure Storage hatte sowohl hinsichtlich unseres Anforderungskatalogs als auch des Preis-Leistungsverhältnisses klar die Nase vorn“, erläutert Rebholz die Entscheidung. Auch was die Schlüsselanforderung hohe Ausfallsicherheit betraf, überzeugte Pure Storage.

GESCHWINDIGKEIT TRIFFT VORBILDLICHEN SUPPORT

Model AG installierte zwei All-Flash-Arrays, ein FlashArray FA-420 mit 34TB in Weinfelden und ein zweites, kleineres FlashArray FA-405 mit einer Speicherkapazität von 5,5TB am Standort Au. Die Montage, Implementierung und Inbetriebnahme der beiden Systeme nahm nur knapp fünf Stunden in Anspruch. Die Migration sämtlicher Daten und Applikationen auf die neue All-Flash-Speicherlösung konnte Thomas Rebholz anschließend komplett in Eigenregie durchführen.

Das radikal vereinfachte Speichermanagement überzeugte auch im laufenden Betrieb, die Qualität und Reaktionsgeschwindigkeit des Helpdesks begeisterte ebenfalls. „Die Speicherlösung von Pure Storage ist schnell, einfach in der Handhabung und extrem zuverlässig“, sagt Rebholz. „Außerdem ist der Support wirklich klasse. Hier diskutiert man nicht lange, man hilft einfach. Es ist für mich im Nachhinein eine Bestätigung, dass die Entscheidung für Pure Storage richtig war.“

Erste positive Reaktionen auf die deutlich höhere Geschwindigkeit der neuen Speicherinfrastruktur kamen von der SAP-Basisadministration: Systemkopien werden mit dem Pure Storage Array innerhalb weniger Stunden, teilweise sogar Minuten erstellt. Selbst größere Datenbanken können an nur einem Wochenende, wenn die Produktion weniger ausgelastet ist, dupliziert, modifiziert und in eine neue Umgebung eingebunden werden.

Die FlashArrays überzeugten Rebholz und sein Team mit geringen Latenzen und hohe IOPS-Raten. Während früher Antwortzeiten von drei bis vier Millisekunden die Regel waren, kommuniziert das Flash-basierte System mit einer Latenzzeit von ca. 0,4 Millisekunden. Neben dem SAP-System profitieren davon vor allem die CAD-Arbeitsplätze und der damit verbundene Betrieb der Digitaldruckmaschine. „Die Kollegen haben uns am ersten Tag nach der Umstellung gesagt, dass die Systeme spürbar schneller sind – und das ist mit das größte Kompliment, das ein Nutzer seinem IT-Administrator machen kann“, erzählt Thomas Rebholz. Wie flexibel und leistungsfähig der Flash-Speicher ist, zeigt der gleichzeitige Betrieb von 100 virtuellen Servern, der über den ESX-Hypervisor von VMWare realisiert wurde.

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